Blog 129 – 500 Kilometer Ultralauf durch Thailand mit Krystian Pietrzak– Mein Geburtstag im Dschungel

Ultrarunner Krystian Pietrzak in kurzer Pause

Ein Fehler, der alles hätte beenden können

Bei Kilometer 112 passierte mir ein fataler Fehler. Ich ließ meine Ersatz-Stirnlampe im Drop-Bag Station zurück. Ein paar Stunden später würde es dunkel sein. Meine Hauptlampe flackerte und ging aus. Ich hatte kein Licht mehr, der Weg verschwand vor meinen Augen und der Dschungel lag vor mir. Der härteste Abschnitt lag

Doi Jik Jong – 1000 Höhenmeter im Dunkeln

Der härteste Abschnitt des Rennens wartete genau in diesem Moment. Es wurde steil, technisch und gefährlich. Ich improvisierte, indem ich mein Handylicht anknipste, um das Gelände zu scannen, ließ das Licht ausgehen, um dann wieder ein paar Schritte zu gehen. Diesen Prozess wiederholte ich und arbeitete mich in dieser Art Meter für Meter vorwärts. Ich stürzte mehrmals, hatte hier und dort die ersten Kratzer, blutige Stellen und mein Körper meldete erste Schmerzen. Ich blieb in Bewegung.

„Im Ultra geht es nicht darum, Fehler zu vermeiden. Es geht darum, wie du reagierst, wenn sie passieren.“

(Krystian Prietrzak)

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Blog 128 Collagenarbeit als Tool der Sportpsychologie – Spaß oder Strategie?

Collage für Sportpsychologische Beratung

Kreative Verarbeitung von Emotionen und Stress
In der heutigen Zeit gehören Leistungsdruck, emotionale Belastung und hohe Erwartungen oft zum Sportalltag dazu. Die kreative Arbeit kann dabei helfen, diese Erfahrungen zu verarbeiten und zu verstehen. Sie kann Gefühlen eine symbolische Ausdrucksweise verleihen, was wieder zu mehr Sichtbarkeit führt.
Dieser Prozess ist vergleichbar mit künstlerischer Therapie. Studien zeigen, dass diese Therapieform positive Effekte auf die Emotionsregulation und Selbstwahrnehmung haben kann (Malchiodi, 2012). Im sportlichen Kontext kann das zu einem besseren Umgang mit Stress und Wettkampfdruck führen.

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