Blog 76 Smartphone – und Social Media Detox in der Krisenzeit effektiv nutzen

In der Krise ist endlich Zeit für gemeinsame Gespräche mit unseren Liebsten, für neue Ideen und Veränderungen. Schlafrhythmen werden beeinflusst durch das Licht von Smartphones und den Gebrauch bis zur Schlafenszeit. Das Gehirn schaltet nur langsam ab oder bleibt auf hohem Aktivierungslevel, abhängig von der Qualität des zuletzt gesehenen Inhaltes. Die Angst, etwas zu verpassen (Fear of missing out), verhindert einen gesunden Einschlafprozess in den meisten Fällen. Wie wäre es, eine Smartphonediät oder ein Social Media Detox einzulegen?

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Blog 75 Egodepletion und Deprivation bei Sportler/Innen in der Coronazeit

Roy Baumeister ist einer der bekanntesten Forscher im Bereich der Willensanstrengung. Er hat sehr viele Experimente zu diesem Thema durchgeführt und seine Erkenntnis ist, dass die Willenskraft endlich ist. Ähnlich verhält es sich bei einem Akku, der irgendwann nicht mehr so nachzuladen ist, wie am Anfang. Die Abnahme deiner Willensanstrengung kann also dein Verhalten oder deine Entscheidungen wesentlich beeinflussen.

Die Erschöpfung der Willenskraft ist ein besonderes Phänomen, welches du für den Kampf mit dem inneren Schweinehund nutzen kannst. Wenn du als Sportler/in die Ernährungsvorgaben einhalten musst, um beim nächsten Wettkampf zu starten, trainierst du die Willenskraft. Wenn du aber deiner Willenskraft zum Beispiel zuviel Ernährungskontrolle (Selbstkontrolle)

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Blog 74 Smarte Pause und mentale Effektivität in der Coronakrise

Die mentale Effektivität gibt uns die Möglichkeit gezielt zu entscheiden, wie wir mit unseren Gedanken umgehen, was wir denken wollen, was nicht und wann. Die mentale Effektivität ist eine Geisteshaltung, die wir trainieren können. Dazu gehören Fokus, Konzentration, Inhalt, Wiederholung und Klarheit in Denkprozessen.

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Blog 73 Agilität – Gastbeitrag von Dr. Melanie Peschmann

Agilität bedeutet in Unternehmen flexibel auf neue Anforderungen oder unvorhergesehene Situationen zu reagieren und dabei nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv zu handeln. Achtsamkeit lehrt uns, in den Problemen Lösungen zu sehen. Sie erschafft wieder einen Anfängergeist. Wir betrachten die Dinge aus einer neuen Perspektive, anstatt in vorhandenen Denkmustern zu verharren. Genau das sind Grundvoraussetzungen für Agilität. Zudem wirkt sich Achtsamkeit positiv auf den Prozess der Entscheidungsfindung aus, da Intuition und Kreativität den Prozess des schnellen Denkens im Autopiloten unterbinden.

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Blog 72 Intuition im Sport als Superpower zielgerichtet nutzen

Die Intuition ist ein oft vernachlässigter Faktor. Warum ist das so?

Intuition ist ein Zustand der Unmittelbarkeit (Muster/Struktur/Form), ein psychischer Zustand oder eine komplexe Fertigkeit. Sachverhalte, Sichtweisen, Anschauungen und subjektive Stimmigkeit fließen in einem Moment zusammen, ohne das der Verstand die Kontrolle übernimmt. Mit unserer Intuition treffen wir Entscheidungen, nutzen den Geistesblitz des Moments oder unser Bauchgefühl.Wenn wir dem Gefühl der Intuition vertrauen können, ist das eine große Hilfe und Ressource.

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Blog 71 – Wie Du deine Leistungsmotivation im Sport verbessern kannst – Das Risikowahlmodell

Das Risikowahlmodell kann beim Verständnis des Begriffes der Leistungsmotivation helfen.

In diesem Modell spielen folgende Faktoren eine Rolle:

Ergebnis von Motiven/ Motivation auf den ersten Blick (Was treibt dich an?)
Eine Komponente der Annährung oder/und Vermeidung
Persönlichkeitsstruktur (Hoffnung auf Erfolg oder Furcht vor Misserfolg/ Selbstblockade)
Ergänzend wird in der amerikanischen Forschung von Low achievers oder High achievers gesprochen.
Gefühlszustände/ Affekte wie Scham oder Stolz
Situative Anreize wie Erfolgswahrscheinlichkeit, Anreiz der Aufgabe

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Blog 69 Die 5 A – Methode – Wenn du von einer Krise in die nächste Krise kommst

Aber die 5 A – Methode kann dir helfen und du kannst sie dir schnell merken:

A – Annehmen (Du akzeptierst die Krise mit allen Facetten, denn sie ist schon da.)
A- Abwarten (Du verschaffst dir in Ruhe einen Überblick und bestimmst Prioritäten.)
A – Agieren (Du beginnst konstruktive Strategien zur Bewältigung zu entwickeln.)
A- Achtsamkeit (Du reflektierst deine Aktionen und Verhaltensmuster. )
A- Abgeben (Du löst dich aus der Krise und aus dem Krisendenken.)

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Blog 68 Smartphone + Social Media in Training und Wettkampf

Phantom-Vibrationen, akustische und taktile Halluzinationen beschreibt der US amerikanische Psychologe Larry Rosen in seinem Buch iDisorder im Jahr 2012. (In: Smartphone – Epidemie, Manfred Spitzer, 2018)

Früher hörte man schon einmal die Türklingel, obwohl niemand da war und heute hört man sein Smartphone, obwohl es nicht gesummt hat. Das Smartphone wird über den Tastsinn als vibrierend wahrgenommen, doch nach dem Greifen in die Sportjacke oder Sporttasche werden wir enttäuscht. Nichts ist passiert. ☹

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Blog 67 Mentaltraining für Kinder und Jugendliche im Sport und Alltag

Beim klassischen Mentaltraining im Sport stellt man sich gewünschte Resultate in Form von Bewegungen oder Bewegungsabläufen bildhaft vor. Die bildhafte Vorstellung kann mit einer hilfreichen Intention verknüpft werden.

Hier ein Beispiel aus der Praxis: „Eine Turnerin (10 Jahre alt) hat im Vergleich zu anderen gleichaltrigen Turnerinnen eine kleinere Körpergröße und dementsprechend kürzere Arme und Beine. Sie stellt dadurch ihre Kompetenzen in Frage und braucht mentale Unterstützung. Dieser Effekt ist übrigens sehr häufig zu beobachten.

Am Stufenbarren haben wir uns für lange “Affenarme“ entschieden und beim Sprung für einen „Leoparden“. Die Intention, ein Tier als Metapher für Kraft und Eleganz zu nutzen, hatte einen starken Anstieg der Selbstwirksamkeit (Hoffnung auf Erfolg) bewirkt. Diese Form wirkt ebenfalls bei Jugendlichen und Erwachsenen. 😊

(Radprofi:„Ich bin schnell wie ein Gepard.“) – Einfach tierisch drauf!!!! 😊

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