Blog 69 Die 5 A – Methode – Wenn du von einer Krise in die nächste Krise kommst

Aber die 5 A – Methode kann dir helfen und du kannst sie dir schnell merken:

A – Annehmen (Du akzeptierst die Krise mit allen Facetten, denn sie ist schon da.)
A- Abwarten (Du verschaffst dir in Ruhe einen Überblick und bestimmst Prioritäten.)
A – Agieren (Du beginnst konstruktive Strategien zur Bewältigung zu entwickeln.)
A- Achtsamkeit (Du reflektierst deine Aktionen und Verhaltensmuster. )
A- Abgeben (Du löst dich aus der Krise und aus dem Krisendenken.)

Weiterlesen

Blog 68 Smartphone + Social Media in Training und Wettkampf

Phantom-Vibrationen, akustische und taktile Halluzinationen beschreibt der US amerikanische Psychologe Larry Rosen in seinem Buch iDisorder im Jahr 2012. (In: Smartphone – Epidemie, Manfred Spitzer, 2018)

Früher hörte man schon einmal die Türklingel, obwohl niemand da war und heute hört man sein Smartphone, obwohl es nicht gesummt hat. Das Smartphone wird über den Tastsinn als vibrierend wahrgenommen, doch nach dem Greifen in die Sportjacke oder Sporttasche werden wir enttäuscht. Nichts ist passiert. ☹

Weiterlesen

Blog 67 Mentaltraining für Kinder und Jugendliche im Sport und Alltag

Beim klassischen Mentaltraining im Sport stellt man sich gewünschte Resultate in Form von Bewegungen oder Bewegungsabläufen bildhaft vor. Die bildhafte Vorstellung kann mit einer hilfreichen Intention verknüpft werden.

Hier ein Beispiel aus der Praxis: „Eine Turnerin (10 Jahre alt) hat im Vergleich zu anderen gleichaltrigen Turnerinnen eine kleinere Körpergröße und dementsprechend kürzere Arme und Beine. Sie stellt dadurch ihre Kompetenzen in Frage und braucht mentale Unterstützung. Dieser Effekt ist übrigens sehr häufig zu beobachten.

Am Stufenbarren haben wir uns für lange “Affenarme“ entschieden und beim Sprung für einen „Leoparden“. Die Intention, ein Tier als Metapher für Kraft und Eleganz zu nutzen, hatte einen starken Anstieg der Selbstwirksamkeit (Hoffnung auf Erfolg) bewirkt. Diese Form wirkt ebenfalls bei Jugendlichen und Erwachsenen. 😊

(Radprofi:„Ich bin schnell wie ein Gepard.“) – Einfach tierisch drauf!!!! 😊

Weiterlesen

Blog 66 Taktische Wettkampfaufgaben für Radsportler/innen Teil 1

Es geht um die Auswahl der Angriffsmethoden, der Täuschung des Gegners oder Konkurrenten und um  die  Reihenfolge von Aktionen, dem Variieren eigener Methoden sowie um   Taktikkombinationen, allein oder im Team. Die selektive Wahrnehmung vor dem Rennen sollte ebenfalls reflektiert, korrigiert bzw. modifiziert werden.

Die moderne Psychologie beschreibt diese Form als „Agiles Denken“. Bei Mannschaftswettkämpfen brauchen wir dementsprechend eine Form einer „agilen Teamtaktik“. Agile Denker im Team könnten weniger agile Denker im Team anleiten dürfen, um alle auf ein ähnliches Niveau zu führen. (Effektivitätsgrad)

Weiterlesen

Blog 64 Deprivation bei Sportler/innen in Coronazeiten Teil 2

Das Bedürfnis nach Unabhängigkeit (die Gestaltung der eigenen Autonomie und Rollenidentität, z. B. Bin ich jetzt noch ein Sportler, wenn ich aktuell nicht trainiere oder kämpfe oder wer bin ich jetzt überhaupt?)

Die Auseinandersetzungen mit dem eigenen Ich, mit der Emotionsregulation und der Selbstidentifikation werden auf den Prüfstand gestellt. Wie kannst du spezifische Gefühlsfacetten, Gedanken, Gedankenschleifen, Gedankenspiralen, Knoten, Blockaden oder Gedankenlosigkeit aushalten? Gedankengerüste entstehen oder zerfallen. Weglaufen ist keine Option.  Aber wie ist es mit einer Reflexion?

Weiterlesen

Blog 63 Deprivation bei Sportler/innen in Coronazeiten Teil 1

Die psychische Deprivation (lat. deprivare – berauben) ist der Zustand eines Organismus, bei dem seelische Bedürfnisse ungenügend befriedigt werden. Verfeinerungen in der Theorie der psychischen Deprivation beinhalten folgende Differenzierung:

Bedürfnis nach Variabilität (Bedürfnis nach verschiedenen Stimulationsreizen – Menge, Intensität und Modalität), und einer fortlaufenden Stimulation (nicht zu verwechseln mit Dauerbeschallung oder ständigem Zocken am Computer😊 )

Weiterlesen

Blog 62 Achtsamkeit in Unternehmen fördern – Warum?

Achtsamkeit, im Engl. mindfulness, gewinnt seit vielen Jahren immer mehr an Bedeutung. Die Publikationen zu diesem Thema steigen stetig und Unternehmen folgen diesem Trend. Ziel der Achtsamkeitsentwicklung im globalen Kontext ist, sorgsamer mit den Ressourcen im Allgemeinen und mit denen von Menschen bzw. Arbeitnehmern umzugehen. In den Industrienationen steigen die Ausgaben für Rehabilitationsprogramme bei Burnout, Depression oder Rückenleiden kontinuierlich an. Die Digitalisierung ist ein Segen in Sachen Weiterentwicklung, aber ein Fluch für den menschlichen Körper.

Weiterlesen

Blog 61 Raus aus dem Stress in Coronazeiten – Wie klappt’s?

Im Detail können bestimmte Situationen oder Aversionen, eine Angst, zum Beispiel der Arbeitsplatzverlust oder das ständige Tragen einer Maske verstärkt Stress auslösen.  Das Dauerhören oder Lesen von Negativschlagzeilen, problemorientierte Gespräche mit Mitmenschen und ständige Hiobsbotschaften über neue Zahlen und Fakten rund um Corona verändern die Wahrnehmung und lösen weitere Stressreaktionen aus. Es entsteht eine Überforderung für die keine Strategie erlernt wurde bzw. zur Verfügung steht. Wer resigniert und sich fallen lässt, kann in die Unterforderung kommen bzw. in die Depression. Die Möglichkeit einer

Weiterlesen

Blog 60 – Energietipps für Body & Soul in Coronazeiten

In Leistungsphasen schüttet der Körper Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol aus und erhöht spezifische Körperfunktionen, wie z. B. den Blutdruck und den Muskeltonus. Die Verdauung kann gestört sein. Unsere Wahrnehmung ist stärker auf bestimmte Dinge oder Themen fokussiert. Aus der Mücke wird flugs ein Elefant gedacht.

Weiterlesen