Blog 102 Neuroathletiktraining

Eine Form von dieser Integration ist das sogenannte Neuroathletiktraining, dass zusätzlich zum klassischen Athletiktraining das Gehirn und Nervensystem als zentrale Elemente der Bewegungssteuerung in das Training einbeziehen (Wikipedia, Neuroathletiktraining). Besonders die Verschaltung von Augen und Gehirn in Bezug zu motorischen Bereichen wird teilweise innovativ genutzt. Dabei geht es um das Herauskitzeln weiterer Punkte, Prozente und Leistungen für noch bessere Ergebnisse. Dazu aber später mehr.

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 Blog 101 – Muskulösitätsorientiertes Essen –

Diese Phase ist als Massephase bekannt. Vom muskulösitätsorientiertem Essen betroffene Personen sind in dieser Phase oft unzufrieden, da der Körper aufgrund des höheren Körperfettanteils weniger definiert aussieht. Auf diese Massephase folgt die sogenannte Definitionsphase, in der bewusst Körperfett reduziert werden soll, damit die Muskeln sichtbarer werden. In dieser Phase wird die Kalorienaufnahme deutlich reduziert. In dieser Phase kommt es auch wieder leicht zu Unzufriedenheiten mit dem Körper, da der Muskelaufbau schwerer fällt (Lavender et al., 2017).

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Blog 99 Teil 1- Der Umgang von Trainer*innen mit essgestörten Verhaltensweisen im Turnen

Risikofaktoren für die Entwicklung essgestörter Verhaltensweisen

Für eine erfolgreiche Prävention ist außerdem wichtig zu verstehen, was besondere Risikofaktoren für essgestörte Verhaltensweisen sind. Dies sind zum einen das Teenageralter im Zusammenhang mit der Pubertät (Kipp & Weiss, 2013, Kipp et al., 2019, Villa et al., 2021), Unzufriedenheiten mit dem eigenen Körper (de Bruin et al., 2011, Stice et al., 2011) und die Zugehörigkeit zum weiblichen Geschlecht (Schaal et al., 2011, Sundgot-Borgen & Torstveit, 2004). Leistungssportler*innen gehören auch zu einer der Risikogruppen essgestörter Verhaltensweisen. In einer Studie, bei der Leistungssportlerinnen mit Nicht-Leistungssportlerinnen verglichen wurden, wiesen 20% der Leistungssportlerinnen

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Blog 96 Radsportlerinnen + Tour de France Femme 2022

Auf die diesjährige Tour de France folgt ein ganz besonderes Event. Vom 24. – 31. Juli 2022 findet nämlich eine weitere Tour de France, diesmal für Frauen statt. Das diese Tour überhaupt stattfindet, ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Seit dem Jahr 2014 wird von Radsportlerinnen aktiv dafür gekämpft, dass für sie ein vergleichbares großes Rennen durch Frankreich stattfindet, wie für die Männer. Mit diesem Artikel möchte ich auf das Thema aufmerksam machen und euch das Thema Frauen im Radsport näherbringen. Nach 119 Jahren ist es jetzt soweit.

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Blog 95 Spezifische Corona – Ängste bei Sportler*innen vor Olympia 2022 – Wie gehen Athlet*innen mit Ängsten in der Coronakrise um?

Ein Athlet, der es schaffte, sich nach seiner Corona Infektion rechtzeitig zu den Olympischen Spielen in Tokio zurückzukämpfen, ist der Ringer Frank Stäbler. Der NDR beschreibt, dass er sich im Oktober 2020 mit dem Virus infizierte, der Verlauf der akuten Infektion eher harmlos war, danach allerdings noch längere Zeit so starke Probleme mit der Lunge hatte, dass er es nicht schaffte, ein Teelicht auszupusten. Die Ärzt*innen machten ihm wenig Hoffnung, dass er an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen kann. Er bekam die Diagnose, dass er Belastungs-Asthmatiker

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Blog 94 – Das Phänomen der Post Race Depression im Sport verstehen

Kennst du die Situation, dass du dich am Tag nach einem großen Wettkampf nicht so gut fühlst, wie du es dir erhofft hast? Deine Stimmung ist schlecht, du fühlst dich erschöpft und unmotiviert? Möglicherweise hast du dein Ziel im Wettkampf nicht erreicht. Ein eher schlechtes Gefühl baut sich auf und wird bei erfolgreichen Wettkämpfen ähnlich erlebt.

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Blog 93 – Perfektionismus im Sport/ Teil 2 – Fixed oder Growth Mindset?

Um Perfektionismus zu überwinden, bzw. so zu verändern, dass er positiv eingesetzt werden kann, empfiehlt es sich, zunächst die Selbstgespräche zu verändern. Dabei unterscheidet man zwischen dem „fixed-mindset“ Gespräch, das als ungesund gilt und dem „growth-mindset“ Gespräch, das als gesund gilt. Ein fixed-mindset sagt zum Beispiel Sätze, wie „Ich bin darin nicht gut“ oder „Was ist, wenn ich versage?“.

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