Blog 91 Mentales Training in Wettkampf und Training – mit oder ohne Smartphone?

Dein Smartphone kannst du für ein klassisches Mentaltraining nutzen, indem du die korrekten Bewegungsabläufe von dir selbst oder einer anderen Person regelmässig in einem oder mehreren Videosequenzen anschaust. Dafür wählst du die Videos zum Beispiel aus einem Youtube – Kanal aus oder nutzt deine Aufnahmen von deinem perfekten Training oder Wettkampf. Fehlerhafte Sequenzen haben nichts im Mentaltraining zu suchen, denn dein Gehirn funktioniert wie ein Schwamm und du willst ja nur die besten Ergebnisse erzielen.

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Blog 87 Wissenschaftliche Impulse zum Gebrauch von Smartphone und Social Media im Sport – Ein Beitrag von Grit Moschke

Smartphonedetox by fitmitgrit

Langweile ist nicht immer für jeden Sportler zu ertragen. Feste Strukturen, Tagesabläufe wie bei einem Manager und Wettkämpfe in unterschiedlichen Ländern sind verbunden mit Reisezeit und Jetlag.  Langeweile ist ein wichtiger Faktor für die mentale Gesundheit der Sportler, denn die Seele kommt zur Ruhe, die Gedanken lockern sich, kreative Elemente oder „Eingebungen“ können sich entwickeln. Die Mischung aus optimaler mentaler Gesundheit und mentaler Stärke beschreibt Keyes (2002) als flourishing (Aufblühen).  Vermehrt kreisende Gedanken, Stress, Schlafstörungen, häufiger Smartphonegebrauch oder

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Blog 78 Angstfrei und entspannt in die Prüfung – Lerntraining mit Musikresonanz

Diesen positiven Effekt von Musik, auf beispielsweise die Gedächtnisleistung, kann man sich von Nutzen machen, um effektiver zu lernen und sich auf Prüfungen vorzubereiten. So konnten Lopez (2005) und Hillecke (2005) feststellen, dass Musik die Gehirnfunktionen und das Verhalten beeinflussen kann. Dies geschieht über die fünf Wirkkriterien der Aufmerksamkeit, Emotion, Kognition, des Verhaltens und der Kommunikation. So werden die

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Blog 74 Smarte Pause und mentale Effektivität in der Coronakrise

Die mentale Effektivität gibt uns die Möglichkeit gezielt zu entscheiden, wie wir mit unseren Gedanken umgehen, was wir denken wollen, was nicht und wann. Die mentale Effektivität ist eine Geisteshaltung, die wir trainieren können. Dazu gehören Fokus, Konzentration, Inhalt, Wiederholung und Klarheit in Denkprozessen.

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Blog 71 – Wie Du deine Leistungsmotivation im Sport verbessern kannst – Das Risikowahlmodell

Das Risikowahlmodell kann beim Verständnis des Begriffes der Leistungsmotivation helfen.

In diesem Modell spielen folgende Faktoren eine Rolle:

Ergebnis von Motiven/ Motivation auf den ersten Blick (Was treibt dich an?)
Eine Komponente der Annährung oder/und Vermeidung
Persönlichkeitsstruktur (Hoffnung auf Erfolg oder Furcht vor Misserfolg/ Selbstblockade)
Ergänzend wird in der amerikanischen Forschung von Low achievers oder High achievers gesprochen.
Gefühlszustände/ Affekte wie Scham oder Stolz
Situative Anreize wie Erfolgswahrscheinlichkeit, Anreiz der Aufgabe

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Blog 68 Smartphone + Social Media in Training und Wettkampf

Phantom-Vibrationen, akustische und taktile Halluzinationen beschreibt der US amerikanische Psychologe Larry Rosen in seinem Buch iDisorder im Jahr 2012. (In: Smartphone – Epidemie, Manfred Spitzer, 2018)

Früher hörte man schon einmal die Türklingel, obwohl niemand da war und heute hört man sein Smartphone, obwohl es nicht gesummt hat. Das Smartphone wird über den Tastsinn als vibrierend wahrgenommen, doch nach dem Greifen in die Sportjacke oder Sporttasche werden wir enttäuscht. Nichts ist passiert. ☹

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Blog 64 Deprivation bei Sportler/innen in Coronazeiten Teil 2

Das Bedürfnis nach Unabhängigkeit (die Gestaltung der eigenen Autonomie und Rollenidentität, z. B. Bin ich jetzt noch ein Sportler, wenn ich aktuell nicht trainiere oder kämpfe oder wer bin ich jetzt überhaupt?)

Die Auseinandersetzungen mit dem eigenen Ich, mit der Emotionsregulation und der Selbstidentifikation werden auf den Prüfstand gestellt. Wie kannst du spezifische Gefühlsfacetten, Gedanken, Gedankenschleifen, Gedankenspiralen, Knoten, Blockaden oder Gedankenlosigkeit aushalten? Gedankengerüste entstehen oder zerfallen. Weglaufen ist keine Option.  Aber wie ist es mit einer Reflexion?

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Blog 59 Achtsamkeit im Leistungssport – Vielfalt im Außen und innen herrscht Nebel

Achtsam sein gegenüber sich selbst, mit sich selbst, gegenüber anderen Menschen und Dingen führt zu verbessertem Wohlbefinden und im Sport zu mehr Erfolgen. Warum ist das so? Besonders im Spitzensport werden viele Faktoren zur effektiven Selbstoptimierung herangezogen. Fokus, Konzentration, Denken, Flowerleben oder auch Emotionsregulation (Angsterleben) in Training und Wettkampf sind unter anderem von Bedeutung. Die optimale Verquickung aller Faktoren und eine entsprechende Qualität führen zu verbesserten Ergebnissen. Im Sport, besonders vor dem

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Blog 56 – Sportpsychologie mit fitmitgrit®

Ich bin als Expertin der deutschen Sportpsychologie gelistet und erbringe regelmässig den Qualifikationsnachweis für das Bundesinstitut der Sportwissenschaft. Durch meine Doppelqualifikation in Sportwissenschaft und Psychologie nutze ich interdisziplinäres Wissen aus beiden Bereichen. Es kommen verschiedene Methoden zur Anwendung. Selbstentwickelte Modelle helfen bei der Strukturierung der Gedanken. Meine Erfahrungen und komplexes Praxiswissen aus über einem Jahrzehnt olympischen Sports bilden meine solide Grundlage.

 

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