Blog 101 – Muskulösitätsorientiertes Essen –

Diese Phase ist als Massephase bekannt. Vom muskulösitätsorientiertem Essen betroffene Personen sind in dieser Phase oft unzufrieden, da der Körper aufgrund des höheren Körperfettanteils weniger definiert aussieht. Auf diese Massephase folgt die sogenannte Definitionsphase, in der bewusst Körperfett reduziert werden soll, damit die Muskeln sichtbarer werden. In dieser Phase wird die Kalorienaufnahme deutlich reduziert. In dieser Phase kommt es auch wieder leicht zu Unzufriedenheiten mit dem Körper, da der Muskelaufbau schwerer fällt (Lavender et al., 2017).

Weiterlesen

Blog 96 Radsportlerinnen + Tour de France Femme 2022

Auf die diesjährige Tour de France folgt ein ganz besonderes Event. Vom 24. – 31. Juli 2022 findet nämlich eine weitere Tour de France, diesmal für Frauen statt. Das diese Tour überhaupt stattfindet, ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Seit dem Jahr 2014 wird von Radsportlerinnen aktiv dafür gekämpft, dass für sie ein vergleichbares großes Rennen durch Frankreich stattfindet, wie für die Männer. Mit diesem Artikel möchte ich auf das Thema aufmerksam machen und euch das Thema Frauen im Radsport näherbringen. Nach 119 Jahren ist es jetzt soweit.

Weiterlesen

Blog 95 Spezifische Corona – Ängste bei Sportler*innen vor Olympia 2022 – Wie gehen Athlet*innen mit Ängsten in der Coronakrise um?

Ein Athlet, der es schaffte, sich nach seiner Corona Infektion rechtzeitig zu den Olympischen Spielen in Tokio zurückzukämpfen, ist der Ringer Frank Stäbler. Der NDR beschreibt, dass er sich im Oktober 2020 mit dem Virus infizierte, der Verlauf der akuten Infektion eher harmlos war, danach allerdings noch längere Zeit so starke Probleme mit der Lunge hatte, dass er es nicht schaffte, ein Teelicht auszupusten. Die Ärzt*innen machten ihm wenig Hoffnung, dass er an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen kann. Er bekam die Diagnose, dass er Belastungs-Asthmatiker

Weiterlesen

Blog 94 – Das Phänomen der Post Race Depression im Sport verstehen

Kennst du die Situation, dass du dich am Tag nach einem großen Wettkampf nicht so gut fühlst, wie du es dir erhofft hast? Deine Stimmung ist schlecht, du fühlst dich erschöpft und unmotiviert? Möglicherweise hast du dein Ziel im Wettkampf nicht erreicht. Ein eher schlechtes Gefühl baut sich auf und wird bei erfolgreichen Wettkämpfen ähnlich erlebt.

Weiterlesen

Blog 93 – Perfektionismus im Sport/ Teil 2 – Fixed oder Growth Mindset?

Um Perfektionismus zu überwinden, bzw. so zu verändern, dass er positiv eingesetzt werden kann, empfiehlt es sich, zunächst die Selbstgespräche zu verändern. Dabei unterscheidet man zwischen dem „fixed-mindset“ Gespräch, das als ungesund gilt und dem „growth-mindset“ Gespräch, das als gesund gilt. Ein fixed-mindset sagt zum Beispiel Sätze, wie „Ich bin darin nicht gut“ oder „Was ist, wenn ich versage?“.

Weiterlesen

Blog 92 Perfektionismus in ästhetischen Sportarten und Ausdauersportarten – Teil 1

„Die kleinen Turnerinnen, die noch nicht in der Pubertät sind, zeigen häufig bereits perfektionistische Verhaltensweisen und übertriebenen Ehrgeiz. Das kommt womöglich daher, dass Perfektionismus häufig genetisch bedingt ist (Iranzo-Tatay et al. 2015). Sie erwarten oft sehr viel von sich und möchten, dass ein Element sofort funktioniert, und versuchen es immer wieder. Häufige Wiederholungen von Elementen sind, gerade im jungen Alter, zwar ein wichtiger Bestandteil beim Erlernen von Elementen.

Weiterlesen

Blog 91 Mentales Training in Wettkampf und Training – mit oder ohne Smartphone?

Dein Smartphone kannst du für ein klassisches Mentaltraining nutzen, indem du die korrekten Bewegungsabläufe von dir selbst oder einer anderen Person regelmässig in einem oder mehreren Videosequenzen anschaust. Dafür wählst du die Videos zum Beispiel aus einem Youtube – Kanal aus oder nutzt deine Aufnahmen von deinem perfekten Training oder Wettkampf. Fehlerhafte Sequenzen haben nichts im Mentaltraining zu suchen, denn dein Gehirn funktioniert wie ein Schwamm und du willst ja nur die besten Ergebnisse erzielen.

Weiterlesen

Blog 88 Körperdysmorphe Störung – wenn das Spiegelbild durch Snapchatdysmorphophobie lügt

Sicher kennst du das: Du schaust in den Spiegel und siehst bestimmte Stellen an deinem Körper, die dir nicht so gut gefallen. Vielleicht hier und da ein paar Gramm zu viel, unreine Haut im Gesicht oder eine zu große Nase. Das ist ganz normal und war auch schon immer so. Bereits in der Antike gab es Statuen von idealen Körpern – „Adonis“ als Sinnbild für die perfekte männliche Figur. Seit dem letzten Jahrhundert werden uns in Hochglanzmagazinen und in der Werbung perfekte Models gezeigt, die scheinbar körperliche Vollkommenheit erreicht haben: schlanke, sportliche und gesunde Menschen, die vor traumhafter Kulisse posieren.

Weiterlesen